Prof. Emil Rovner

Emil Rovner wurde 1975 in Gorki, Russland, geboren und begann mit dem Cellounterricht zunächst bei Prof. A. Lukianenko am Glinka Konservatorium Gorki. Bereits als Zehnjähriger debütierte er als Solist mit dem Sinfonieorchester der Stadt Gorki. Seine Cellostudien setzte er bei Ivan Monighetti an den Musikhochschulen von Madrid und Basel fort und ergänzte sie bei Boris Pergamenschikow an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin wo er seinen Konzertexamen ablegte. Danach studierte er Gesang an der Schola Cantorum Basiliensis bei Prof. U. Messthaler und nahm Dirigierunterricht bei Prof. M. Samorukova. Enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet Emil Rovner mit bedeutenden zeitgenössischen Komponisten wie V. Silvestrov, H. Holliger, P. Norgard, T. Mansurian, E. Firsova und A. Knaifel.

Emil Rovner gewann zahlreiche Preise an internationalen Cello-Wettbewerben, darunter den 1. Preis beim J. Brahms Wettbewerb in Österreich und den 1. Preis beim Cellowettbewerb in Lausanne unter dem Patronat von Lord Menuhin. Im Jahre 1998 gewann er den 1. Preis und zwei Sonderpreise beim J. S. Bach Wettbewerb in Leipzig welcher den Beginn seiner internationalen Konzerttätigkeit markierte.

Auf Empfehlung von Vladimir Ashkenazy debütierte Emil Rovner als Solist mit dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Gary Bertini. Seitdem gastiert er häufig als Solist mit Orchestern wie den St. Petersburger Philharmonikern, der Tschechischen Kammerphilharmonie, dem Berliner Sinfonie-Orchester, der Camerata Bern, der Kammerakademie Potsdam, dem Moskauer Sinfonieorchester, dem Sinfonieorchester Basel, dem Stuttgarter Kammerorchester, dem Kammerorchester Basel, dem Münchner Kammerorchester und der Philharmonie Lemberg u.a. Dabei tritt er in Sälen wie der Philharmonie Berlin, dem Leipziger Gewandhaus, dem Konzerthaus Berlin, dem Beethovenhaus Bonn, der Queen Elisabeth Hall London, der Philharmonie St. Petersburg und der Zürcher Tonhalle auf. Teilnahme an bekannten Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Bachfest Leipzig, dem Schleswig-Holstein Musikfestival, sowie an Gidon Kremers Festival „les muséiques“ und dem Viva Cello Festival in Basel. Emil Rovner spielte die Deutsche Erstaufführung des Cellokonzerts von Boris Tschaikowsky im Grossen Saal der Philharmonie Berlin und machte sein Debüt beim Lucerne Festival. Er ist Mitbegründer und künstlerischer Leiter des Internationalen Resonanzen-Festivals in St. Moritz und des Mieczyslaw Weinberg Festivals in Dresden.

Emil Rovner ist ein passionierter Kammermusiker und musiziert unter anderem mit Künstlern wie Pavel Gililov, Martin Helmchen, Alla Ivanzhina, Ana Chumachenko, Sol Gabetta und Ivan Monighetti.

Im Oktober 2007 wurde Emil Rovner als einer der jüngsten Professoren an die Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden berufen. Er erteilt internationale Meisterkurse in Deutschland, Italien, Spanien, Portugal, Tchechien, Russland, Japan und der Schweiz. Mehrere Studierende seiner Klasse gewannen Preise bei Internationalen  Cello-und-Kammermusik Wettbewerben.

Seine 2010 erschienene CD mit Solo-Werken von Miceczyslaw Weinberg (Weltersteinspielung) wurde von der Zeitschrift FonoForum mit 5 Sternen ausgezeichnet und für den Echo Classic Preis nominiert .

Emil Rovner spielt ein Violoncello des israelisch-französischen Geigenbaumeisters Yair Hod Fainas (Paris, 2012)